
das neue frankfurt im grünen
trabanten und grüngürtel – frankfurts stadtlandschaft der moderne
In den 1920er Jahren wurde in Frankfurt am Main ein beispielloses Stadtgestaltungsprogramm umgesetzt, das unter dem Namen Neues Frankfurt in die Geschichte einging. Unter Oberbürgermeister Ludwig Landmann und seinem Stadtbaurat Ernst May nahm die Moderne am Main (und an der Nidda) Gestalt an. Kern des Neuen Frankfurt war ein immenses Wohnungs- und Städtebauprogramm, welches von Anfang an auch die umgebende Natur und den Grünraum mit einbezogen hat.
Beispielhaft hierfür stehen die Römerstadt und die Siedlung Höhenblick in Ginnheim. Sie kombinieren das städtebauliche Trabantenmodell (Stadterweiterungen als autonome Siedlungen um die Kernstadt) mit dem Naturraum des Niddatals – welcher bis heute für Freizeit und Sport als auch für Erholung und Selbstversorgung genutzt wird. Die Stadt Frankfurt hat sich mit diesen beiden Siedlungen sowie dem verbindenden Niddatal für die deutsche Tentativliste der UNESCO-Welterbeliste beworben. Der formulierte außergewöhnliche universelle Wert liegt zum einen in dem städtebaulich gelungenen Zusammenwirken zwischen Siedlungstrabanten und Grünraum und zum anderen in der ausgeprägten Verbindung zwischen Mensch und Natur in den Gärten, den Grünflächen und auf den Dachterrassen.
Die ernst-may-gesellschaft und das Forum Neues Frankfurt haben gemeinsam mit der Frankfurter Grafikagentur Profi Aesthetics eine Broschüre entwickelt. Die Publikation soll Sie einladen, die Siedlungen Römerstadt und Höhenblick sowie das verbindende Niddatal zu besuchen und neue Erkenntnisse zu erzielen. Die Broschüre Das Neue Frankfurt im Grünen ist im mayhaus und im Forum Neues Frankfurt kostenfrei erhältlich.